Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Amelie hat ihre eigene fabelhafte Welt. Sie liebt die kleinen Dinge, die leisen Töne und die zarten Gesten. Sie hat ein Auge für Details, die jedem anderen entgehen und einen Blick für magische Momente, die flüchtiger sind als ein Wimpernschlag. Amelie hat den Kopf über den Wolken, und steht dennoch mit beiden Beinen auf der Erde. Ihr kleines Universum ist bevölkert von suizidgefährdeten Goldfischen, gescheiterten Genies, sehnsuchtskranken Hypochondern und anderen skurrilen Gestalten. Als sie eines Tages beschließt, als gute Fee in das Leben ihrer Mitmenschen zu treten, weiß sie genau, was sie zu tun hat: Sie schickt einen Gartenzwerg auf Weltreise, zaubert jahrzehntelang verschollene Liebesbriefe wieder herbei und wird zum Schutz- und Racheengel in einer Person. Nur wenn es um ihr eigenes Glück geht, steht Amelie sich selbst im Weg. Und als sie sich in den schüchternen Nico verliebt, weiß sie sich kaum noch einen Rat - bis ihr ein guter Geist auf die Sprünge hilft...
Inhaltsangabe 2:
Seit Georges Méliès Zeiten ist der kleine Kosmos des Montmarte-Hügels bekannt dafür, ein Ort der Zauberei, der Fabeln und des Erstaunens zu sein. So, wie man sich vor gut einhundert Jahren mit offenem Mund von den einfachen Tricks und Effekten verblüffen ließ, so erleben wir heute die "fabelhafte Welt der Amélie". Sie kommt direkt aus der virtuellen Welt der Kinomagie, erscheint uns als eine gute Fee, die in einem Café in Montmarte als Serviererin arbeitet und die skurrilen Figuren und das Universum um sie herum verwandelt und ihnen neues Leben einhaucht. Aus einem freudlosen Ambiente, aus bedrückendem, schicksalsschwerem Alltag, wird eine "fabelhafte Welt", die fasziniert und begeistert. Und auch die Zuschauer des Films werden in diese Erfahrung mit ein bezogen. Nach dem Film sehen wir (hoffentlich) auch unsere eigene Welt ein Stückchen anders als zuvor. Amélie macht's möglich.
Letzteres verdanken wir nicht zuletzt der elfenhaften Hauptdarstellerin Audrey Tautou und dem Einfallsreichtum des Regisseurs Jean-Pierre Jeunet, der schon mit "Delicatessen" und "Stadt der verlorenen Kinder" eine eigenwillige, unverwechselbare Bildermagie kreierte. Sein neues poetisches Märchen war im vergangenen Jahr der ausgesprochene Hit und schaffte neben zahlreichen Auszeichnungen auf dem Kontinent auch die Nominierung zu fünf Oscars.
DVD: Sprache Deutsch; Bildformat 1:1,85/16:9; Tonformat Dolby Surround, Dolby Digital 5.1.
Extras: Audiokommentar und Kinotrailer.
Die Doppel-DVD bietet zusätzlich: Audiokommentare, Proben und Casting, Versprecher, Polaroid-Fotos des Gartenzwergs, Fotoautomaten-Selbstportrait von Jean-Pierre Jeunet, Fotogalerie, Behind the Scenes, Featurette, geschnittene Szenen, Interview mit dem Regisseur.