Hitflip
Als Kind einer armen Fischerfamilie wird die kleine Chiyo als Hausmädchen an ein Geisha-Haus verkauft. Der Film zeigt die Entwicklung eines kleinen "Aschenputtels" zur legendären Geisha Sayuri. Und obwohl ihr die reichsten Männer Japans zu Füßen liegen, schlägt ihr Herz über Jahre nur für den einen, unerreichbar scheinenden Mann...
Einfach klasse! Ein Spieberg-Film für die unterschiedlichsten Altersgruppen; für Frau und Mann.
Inhaltsangabe bearbeiten
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Inhaltsangabe 1:
Die Geschichte der kleinen Chiyo führt uns in die geheimnisvolle und exotische Welt Japans vor dem Zweiten Weltkrieg: Als Kind einer mittellosen Fischerfamilie wird Chiyo als Hausmädchen an ein Geisha-Haus verkauft. Und obwohl ihr die intrigante Geisha des Hauses das Leben zur Hölle macht, blüht Chiyo auf und entwickelt sich vom gewöhnlichen Hausmädchen zur legendären Geisha Sayuri.
Die mächtigsten Männer Japans legen der schönen und gebildeten Sayuri zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt...
Inhaltsangabe 2:
Das Schicksal einer Geisha in Japan.
Die opulente Literaturverfilmung nach dem Roman von Arthur Golden erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das von ihren armen Eltern an ein "Geisha-Haus" verkauft wird.
Mit seiner epischen Erzählweise fällt der Film angenehm in das amerikanische Erzählkino der 50er Jahre zurück. Der einerseits melodramatisch entwickelten Geschichte steht anderseits eine eher unterkühlte Zeichnung der Figuren gegenüber. So gelingt eine fein austarierte, ästhetische wie erzählerische Balance zwischen West und Ost. Es entsteht ein bildhaft zur Oper hin stilisiertes Japan mit wunderschönen Landschaftstotalen, kalligraphisch hingetupften Bildstrichen wie bei den Wölkchen der Lokomotive über der Talbrücke oder den pointistischen Farbklecksen der Kirschblüte.
So ist dies auch ein Film über Schönheit - und auch ein Film über die Macht der Blicke. "Eine Geisha kann einen Mann mit einem einzigen Blick aus dem Gleichgewicht bringen", heißt es in dem Film. Und dass die Inszenierung solche Gesichter, Gesten und Blicke ins Bild zu setzen vermag, verdient rundum das Prädikat "wertvoll".
Regisseur Rob Marschal zeigt mit durchaus kritischem Blick eine Gesellschaft, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht in der Lage ist, die Bevölkerung zu ernähren. Der Verkauf von Kindern und die quasi Leibeigenschaft von Dienstboten sind an der Tagesordnung. Konkurrenz und Wettbewerb bestimmen so das Verhältnis der angehenden Geishas untereinander. Daraus schlägt der Film auf dramaturgisch intelligente Weise Kapital.