Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Die Familie Charpin-Vasseur: Gut situiert, schöner Garten, schönes Haus. Das Alles in einem kleinen Ort in der Nähe von Bordeaux. Sie eine ambitionierte Lokalpolitikerin, er ein im Ort angesehener Apotheker. - Aber was stimmt zwischen Ihnen nicht? Ist es der Parteifreund der Gattin, der stört? Oder das offenkundige Interesse des Ehemanns an anderen, möglichst jüngere Frauen? Francois, der Sohn kommt aus Amerika zurück. Die Begrüßung zwischen ihm und seiner Schwester fällt äußerst liebevoll, fast leidenschaftlich aus. Aber warum ist er ins Ausland gegangen, warum kommt er jetzt wieder? Und: Wer schreibt anonyme Briefe, die die Familie Charpin-Vasseur eines unaufgeklärten Verbrechens beschuldigen? Was geht wirklich vor in diesem Haus? Was ist hier passiert?
Inhaltsangabe 2:
Drei Generationen einer angesehenen Bürgerfamilie aus Bordeaux: Die ambitionierte Gattin des ständig fremd gehenden Hausherrn bewirbt sich gerade um den Bürgermeisterposten. Der lange im Ausland gewesene Sohn taucht plötzlich auf und wird von seiner Schwester geradezu leidenschaftlich begrüßt. Jeder in dieser Familie hat offensichtlich ein Geheimnis, das die Atmosphäre im Haus schwer belastet. Lediglich die ältere Tante scheint für alle ein offenes Ohr zu haben und unbescholten zu sein. Der Familienrat tagt, denn in anonymen Briefen wird die Familie plötzlich eines unaufgeklärten Verbrechens bezichtigt, das sich zur Zeit der deutschen Okkupation im Zweiten Weltkrieg ereignet hat.
Von den darstellerischen Leistungen her macht es großen Spaß, den Figuren bei ihren Vertuschungsspielchen zuzusehen. Alle bemühen sich darum ihre Fassade zu wahren. Auch inszenatorisch beherrscht Altmeister Claude Chabrol längst alle Regeln der Kunst. Wieder einmal geht es um sein Lieblingsthema, die Doppelmoral und Verlogenheit des Bürgertums. Was in früheren Filmen noch provozieren konnte, ist freilich längst zur gepflegten Unterhaltung geworden. Die Dramatik der familiären Enthüllungen ruft kaum noch wirkliche Erschütterungen hervor. Daran mag es vielleicht auch liegen, dass Chabrols zentrale These in diesem Film, persönliche Schuld könnte sich von Generation zu Generation weitervererben, kaum noch Anlass zur weiterführenden Auseinandersetzung gegeben hat. Und das, obwohl es hier explizit um Denunziantentum und Kollaboration mit dem Feind zur Zeit des Nationalsozialismus geht.
DVD-Bildformat: 1:2,35/16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Französisch nur Original mit Untertiteln
Untertitel: Deutsch