Hitflip
Der auf Bewährung entlassene Schlossknacker Ben lebt ein glückliches Leben: Seine Bewährungszeit ist beinahe um, er hat einen Job den er gut ausfüllt, eine Beförderung steht an und die Ehe mit seiner Frau ist glücklich und erfüllt. Gekrönt wird die Beziehung mit einer Tochter, die er abgöttisch liebt. Da er die ersten drei Jahre ihres Lebens hinter Gittern verbracht hat, schlägt er das Angebot seines Bruders Ricky zunächst aus, erneut an einem Einbruch teilzunehmen. Zudem will sich seine Frau demnächst zur Immobilienmaklerin fortbilden. Die Zukunft in Freiheit scheint gesichert.
Als die Firmenleitung seiner Brauerei vor der anstehenden Beförderung jedoch Nachforschungen anstellt, wird seine Vorstrafe bekannt: Er wird entlassen.
Am Boden zerstört kontaktiert er seinen Bruder und geht auf sein Angebot ein: Zusammen mit einem weiteren Komplizen dringen sie in das Gebäude einer schwach gesicherten Computerfirma ein um Goldstaub zu stehlen. Sie überwältigen einen Wissenschaftler und einen anwesenden Wachmann, jedoch gelingt es einer unentdeckt gebliebenen, weiteren Wissenschaftlerin, einen stillen Alarm auszulösen, der den Sicherheitsdienst alarmiert. Während Ben im Innern des Tresorraumes beschäftigt ist, kommt es zwischen seinem Bruder, dem Komplizen und zwei Wachmännern zu einer Schießerei bei der letzten Endes drei Menschen zu Tode kommen. Ben wird niedergeschlagen und gemäß den texanischen Gesetzen zum Tode verurteilt. Zwei Jahre später wird das Urteil durch die Giftspritze vollstreckt. Ben schließt die Augen.
In der nächsten Szene kommt Ben wieder zu sich und findet sich in der Rolle eines Hausmeisters einer psychiatrischen Klinik wieder. Avery, der sich selbst als „ein Berater“, bezeichnet, teilt ihm mit, das er eine zweite Chance erhalten hat, aber nie die Ortschaft verlassen darf, da er sonst seine Frau und seine Tochter auch für die Ewigkeit verlieren würde. Gegen Ende des Films flieht Ben, zumal er in der psychiatrischen Anstalt die Bekanntschaft eines weiteren, ehemals zum Tode verurteilten Patienten gemacht hatte, der sich aber in seinem Beisein schließlich umbringt. Mit den Nerven fertig wird er bei seiner Flucht gestellt und wird ohnmächtig. Als er wieder aufwacht wird er mit der Tatsache konfrontiert, das seine frühere Geschichte nur in seiner Phantasie stattgefunden hat und er schon längere Zeit Patient der psychiatrischen Klinik ist. Seit dem Tod seiner Frau und seiner Tochter, die einem Wohnungsbrand, den Ben durch Rauchen einer Zigarette im Bett ausgelöst hatte, zum Opfer fielen, lebt er in einer Phantasiewelt mit einer eigenen Vergangenheit.
Am Ende des Films entpuppt sich diese Annahme jedoch auch als eine weitere, bewusst herbeigeführte Illusion: Ben stellt den Anstaltsleiter und kehrt zu seiner Familie zurück. Zuvor sichert er belastendes Material, das er auf dem Klinikrechner gestohlen hat und erpresst seine Freilassung.
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