Hitflip
Bedauerlicherweise weiß man vor der tatsächlichen Rezeption leider schon etwas zuviel über die Handlung bzw. deren Ausgang, so dass das Gesehene eher rührt als überrascht. Im Grunde aber möchte die Produktion, deren Drehbuch sich auf eine wahre Begebenheit stützt, in erster Linie nicht unterhalten, sondern eher zum Nachdenken und Besinnen anregen. Dies funktioniert recht gut, denn die Handlung wird sensibel vermittelt und schauspielerisch mit reichlich Feingespür umgesetzt. Dennoch bleiben zähere Momente nicht aus, vor allem was die zwar nachvollziehbare, aber etwas bleiern sture Haltung des tief trauernden Sohnes Brody angeht, die recht stark ausgeweitet wird. Was aber im Endeffekt zurück bleibt, ist tatsächlich ein bewegtes Gefühl, denn man scheint wirklich mitgenommen zu haben, was Verantwortungsbewusstsein sein kann oder besser noch: sein sollte. Fazit: Bewegendes Drama, das zum Nachdenken anregt.
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