Hitflip
In Manhattan verschwinden Menschen. Erst sind es Obdachlose die in der Kanalisation hausen, aber schon bald werden auch einige Anwohner als vermißt gemeldet. Ein Fotograf, der schonmal eine Story über das sozial gestrandete Volk unterhalb der Oberfläche der Weltstadt ablieferte, wird mißtrauisch. Ebenso ein Polizist, den es verwundert warum eine alte Frau die Dienstwaffe einer Streife klauen will. Zudem ist auch seine Gattin spurlos verschwunden.
C.H.U.D ist eine wahre Perle des 80er B-Horrors. Hier stimmt fast alles. Die Atmosphäre ist richtig schön dreckig und in der Kanalisation einfach schaurig schön. Zudem ist der Film auf keinen Fall in der Trash-Ecke abzustellen. Dafür ist die Handlung zu ernst und bedrohlich. Der sozialkritische und auch ökologische Hintergrund ist nie lächerlich oder überzogen, obwohl der naive Charme der 80er unübersehbar ist. Ein richtig feiner Gruselstreifen der wie viele Filme aus dem Jahrzehnt mit einem Paukenschlag anfängt, die Charaktere vorstellt und mit präzisen Zwischensequenzen das Tempo wieder anzieht. Keiner mimt hier nur das dumme Opfer von der Schlachtbank. Sehr schön finde ich auch das zwei verschiedene Handlungsstränge vorhanden sind, die sich erst gegen Ende kreuzen. Vom Aufbau also ein wenig mit "The Fog" zu vergleichen. Hinzu kommt das alle Darsteller ausnahmslos gut gewählt sind und absolut überzeugen können. Ebenso wie der Elektronik-Score, der wunderbar düster das Geschehen unterstreicht. Für Fans des Genres dieser Zeit absolut unverzichtbar.
Unter den Straßen von New York verschwinden einige Obdachlose, die sich dort ein neues Zuhause eingerichtet haben. Erst interessiert sich niemand für diese Vorfälle, aber als die Frau eines Kommissars verschwindet, wird dieser neugierig. Zusammen mit dem Koch einer Armenküche und einem Fotografen, der einige Zeit unter den Obdachlosen gelebt hat, kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die ihn ganz nach oben ins Rathaus führt. 15 Minuten längere Fassung - teilweise fremdsprachig mit dt. Untertiteln
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