Hitflip
Yamamoto ist Mitglied eines Yakuza-Clans, dessen Anführer getötet wird. Um einen Krieg zwischen den beteiligten Clans zu vermeiden, werden die Mitglieder des führungslosen Clans – außer Yamamoto – in den anderen Clan aufgenommen. Dieser soll von einem Yakuza-Bruder - als Vertrauensbeweis gegenüber seinem neuen Clan – getötet werden. Anstatt ihn zu töten überredet der seinen älteren Bruder (jap.: Aniki) Yamamoto in die USA auszuwandern. Dort, in Los Angeles, studiert nämlich sein jüngerer (leiblicher) Bruder Ken.
In LA angekommen macht sich der einsilbige Yamamoto auf die Suche nach seinem Bruder – er scheint auch des Englischen nicht mächtig zu sein. Auf der Straße kommt es zu einer Rempelei mit dem Afro-Amerikaner Denny, wobei eine Flasche zu Bruch geht. Denny versucht Yamamoto – den er für einen asiatischen Touristen hält – anzumachen. Das geht allerdings ins Auge, und schlägt dann auf den Magen.
In einem japanischen Restaurant bekommt Yamamoto einen Hinweis wo er seinen Bruder finden kann. Dort angekommen stellt er fest, dass sein Bruder mit Drogen handelt statt zu studieren. Kurz darauf taucht auch der bandagierte Denny wieder auf: er ist ein Freund von Ken. Der Japaner starrt ihn meist nur wortlos an, und für Denny wird es gesünder sein, das verletzte Auge zu vergeben und zu vergessen.
Als diese Straßengangster mit mexikanischen Dealern, die sie mit Stoff versorgen, Streit bekommen, nimmt sich Yamamoto des Problems auf seine „japanische“ Weise an und tötet alle. Während einer Verhandlungsrunde mit den mexikanischen Bossen erschießen Ken und er diese und übernehmen so deren Bezirk. Von nun an ermorden sie ohne Zögern alles, was ihnen in die Quere kommt. Sonst überbrückt sich die unter anderem um einen Buchhalter erweiterte Mannschaft im Hauptquartier die Zeit mit Basketball. Der Aniki nimmt sich eine Frau. Yamamotos Bruder begeht derweil in Tokio Seppuku.
Wenig später taucht ein weiterer Yakuza-Bruder aus dem aufgelösten Clan auf: Kato. Auf seine Frage wie es hier so läuft meint Yamamoto lakonisch: genauso wie in Japan. Yamamoto und Denny freunden sich langsam an (und sind nun auch in der Stretch-Limousine unterwegs). Kato spricht ebenfalls kein Englisch, trägt wie der Aniki eine imposante Tätowierung auf dem Rücken, und ist aufgrund seiner Größe beim Basketball hoffnungslos unterlegen. Bei einem Überfall schießt Denny den Aniki versehentlich in den Bauch, der dadurch für das operative Geschäft einige Tage ausfällt.
Unter Yamamotos Führung wird eine erfolgreiche, ultrabrutale Organisation aufgebaut, und sie wollen weiter wachsen. Dies soll durch einen Zusammenschluss mit einem anderen japanischen Clan geschehen. Der berüchtigte Boss dieses Clans – Shirase – lehnt eine Fusion ab. Kato demonstriert Shirase seine bedingungslose Loyalität zum Aniki, indem er das ultimative Opfer bringt und sich vor Shirases Augen das Gehirn an die Wand schießt. Shirase ordnet sich unter (sein Ego macht sich aber schon bald wieder bemerkbar).
Im weiteren Verlauf kommt es zu Interessenkonflikten mit der italienischen Mafia. Die Mafia will an den Erträgen mit 50 Prozent beteiligt werden, was Shirase ihnen verweigert. Yamamotos Reaktion: wir sind alle tot. Und so kommt es dann auch: es gibt einen Krieg mit der Mafia.
Yamamoto und seine Männer zeigen sich chancenlos. Der übermächtige und meist gesichtslose Gegner meuchelt einen nach dem anderen dahin, und löscht auch Yamamotos Freundin und Dennys ganze Familie aus. Nur Denny und der Aniki bleiben übrig.
Die zwei entführen den Paten der Italiener, fahren mit ihm spazieren, und spielen Scheinhinrichtung am Strand. Yamamoto lässt den Paten unerklärlicherweise gehen, gefesselt und halb in der Wüste, und Denny schickt er in gebrochenem Englisch mit der Tasche voll Geld Richtung Horizont. Am Ende wartet der Aniki in einer Kneipe an der staubigen Landstraße – die von einem alten Japaner betrieben wird – auf die Mafia-Killer. Als ein Dutzend Männer eintrifft, zahlt er seine Rechnung und läuft bereitwillig ins Sperrfeuer der Maschinenpistolen.
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