Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Nachdem er wiederholt Ärger mit der Polizei wegen Drogen hat, landet Simon im Rehabilitationszentrum von Psychologin Kate, der es nach einigen Anläufen auch gelingt, Zugang zur Gedankenwelt des Teenagers zu finden. Es stellt sich heraus, dass Simon aus bestem Hause stammt, sich aufgrund einer schmutzigen Scheidung mit seinem Vater überwarf und bei vagabundierenden Hippies eine Ersatzfamilie fand. Unter dem Einfluss Kates söhnt er sich mit seinem Vater aus, um dann zu den Hippies zurückzukehren.
Inhaltsangabe 2:
Seinen Platz im Leben sucht Simon, Sohn eines erfolgreichen New Yorker Geschäftsmanns und einer unter mysteriösen Umständen früh verstorbenen Mutter. Dieses Kindheitstrauma belastet den Jungen, der im Vater den Schuldigen sieht. Jahre später im Internat macht ihn ein Studienkollege mit Marihuana und LSD bekannt und führt ihn in die Welt der Hippies, Künstler und Träumer ein. Die neuen Freunde und ein Hippiemädchen werden ihm zur Ersatzfamilie. Sein exzessiver Drogenkonsum bringt ihn schließlich in ein staatliches Entziehungsprogramm, wo er mit der Vergangenheit konfrontiert wird, um sich für eine Zukunft zu entscheiden.
Der amerikanische Independent-Film von John Jacobsen richtet sich an ein jugendliches Zielpublikum, präsentiert durchweg sympathische Darsteller, spielt verlockend mit dem Geschmack von Freiheit und Exotik und vermittelt eine politisch (über-)korrekte Botschaft, die der Stimme des Herzens absolute Priorität einräumt. Wie viele Erstlingswerke wirkt er in seiner thematischen Überfrachtung etwas konstruiert. Eine jüdische Herkunft, die nur in der ersten Szene eine Rolle spielt, ein nur grob skizzierter Vater-Sohn-Konflikt, ein bisschen "Club der toten Dichter", eine anachronistisch wirkende Hippiebewegung im Zeitalter von Aids, eine Drogenkarriere als Wochenendtrip, das sind fast zu viele Filme, die man hier zum Preis von einem bekommt.