Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Der Film lässt uns eintauchen in die schmerzliche Schönheit des unerfüllten Begehrens, wie es nur ein asiatischer Film vermag. Ein schwarzmähniger attraktiver Callboy verliebt sich in einen hübschen Polizisten. Doch dieser, obgleich auch homosexuell, lässt nur Freundschaft zu und entzieht sich immer aufs neue. Die Optik dieses Films huldigt hemmungslos junger Männerschönheit in sauberen Seidenhemden und eng anliegenden T-Shirts, die allein zum hitzigen Herunterreißen gemacht zu sein scheinen. Doch ist es aber allein die tiefe, ungestillte Liebes-Sehnsucht, welche die allgegenwärtigen Pastelltöne erst richtig zum Leuchten bringt.
Inhaltsangabe 2:
Der Star unter den Strichern Hongkongs, der selbstverliebte Jet, lernt den Polizisten Sam kennen und verliebt sich in den schmucken Uniformträger. Parallel dazu entwickelt sich die Beziehung zwischen den Büroangestellten Fai und Ai Ching. Jet und Fai ihrerseits gelangen in den Bannkreis des Pop-Sängers K.S., der sie als willige Bettgenossen nutzt. Sam, der unter seinem Elternhaus leidet, bricht die Beziehung zu Jet ab, als der sich mit K.S. einlässt.
Die komplexen Beziehungsfäden von fünf Männern, deren Liebesbahnen sich kreuzen, stehen im Zentrum des Films, der in jungen Körpern und Posen schwelgt und einem Zeitlupen-Ästhetizismus huldigt. Teils an Wong Kar-Wais "Happy Together" erinnernd, ohne dessen innovative Bildkraft zu erreichen, teils an Romanzen aus dem "Beefcake"-Bereich angelehnt. Bemerkenswert sind Szenen mit Polizisten, die von einem Fotografen in lasziven Posen aufgenommen werden, was als authentischer Vorfall in Hongkong für Aufsehen sorgte und Yonfan den Ausgangspunkt für seinen Reigen aus Liebe, Eifersucht, Wut und Sehnsucht lieferte.