Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
In der Tiefe gibt es kein Entkommen!
Inmitten der Schrecken des Zweiten Weltkriegs erhält ein amerikanisches U-Boot den Auftrag, drei Überlebende eines versenkten Schiffes hinter den friedlichen Linien zu bergen. Kaum ist die Unglücksstelle erreicht und die Schiffsbrüchigen sind aufgenommen, wird das U-Boot von einem deutschen Zerstörer unter Feuer genommen. Eine gnadenlose Jagd beginnt, die die USS Tiger Shark immer tiefer in die Dunkelheit des Meeres treibt. Doch schon bald bemerkt die eingeschlossene Besatzung, dass sich der Feind nicht nur an der Oberfläche befindet, sondern auch in den Tiefen der See auf sie lauert. Immer beklemmender und enger erscheint das Innere des schwimmenden Sarges, der die Besatzung in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele zu reißen droht.
Inhaltsangabe 2:
Das amerikanische U-Boot "Tiger Shark" soll im Zweiten Weltkrieg im Atlantik deutsche U-Boote aufspüren. Einer der Offiziere hat das Kommando übernommen, nachdem der Kapitän bei einem mysteriösen Unfall gestorben ist. Die klaustrophobische Situation des unter Beschuss genommenen Bootes verstärkt sich noch, als vier Überlebende eines versenkten britischen Krankenhausschiffes an Bord genommen werden, darunter eine Frau. Die Nerven der Besatzung liegen längst blank, der unsichtbare deutsche Feind kann jederzeit im Ozean auftauchen, doch eine noch viel größere Gefahr lauert offenbar an Bord des U-Bootes selbst.
"Das Boot" von Wolfgang Petersen hat Kinogeschichte geschrieben und setzte seinerzeit Maßstäbe für alle weiteren U-Boot-Filme. Die hoch gesteckte Messlatte wird von Regisseur Twohy ignoriert und einfach unterlaufen, denn sein Film nimmt das Kriegsgeschehen eher als oberflächlichen Rahmen für klaustrophobische Wahnvorstellungen aus den Bereichen des Horrorgenres und des Übernatürlichen. Für vorwiegend akustische Schockeffekte ist hinreichend gesorgt, doch die Charaktere (mit Ausnahme der einzigen weiblichen Hauptfigur vielleicht) sind ziemlich flach gezeichnet, psychologisch wenig glaubwürdig und müssen oft Handlungsanweisungen folgen, deren Sinn und Zweck wohl auch den Darstellern beim Drehen nicht immer klar gewesen sein dürfte. Und obwohl der Film im Jahr 1943 spielt, standen den Amerikanern damals scheinbar bereits großzügig bemessene U-Boote zur Verfügung, vor denen die Deutschen wohl vor Neid erblasst wären. Ein B-Movie also mit mittlerer Spannung und mittlerem Schauwert.