Hitflip
Ayumi ist eines von zehn Waisenkindern, die nach dem japanischen Bürgerkrieg dazu augebildet wurden, die Feinde des Shôguns zu beseitigen. Fünf von ihnen überleben diese Ausbildung. Ihr erster Auftrag lautet, drei Kriegsfürsten zu eliminieren, die einen neuen Bürgerkrieg anzetteln wollen. Das erste Attentat läuft wie geplant, doch der zweite Kriegsfürst ist ein schwierigeres Ziel: er ist vorgewarnt, und hat einige sehr fähige Kämpfer auf seiner Seite. Die Angelegenheit wird auch noch dadurch erschwert, dass Azumi beginnt, an ihrer Mission zu zweifeln. Doch als sie beinahe vergewaltigt wird und erfährt, dass ihr Meister ein Gefangener der Schergen des Kriegsfürsten ist, akzeptiert sie, dass es ihr Schicksal ist, zu töten.
Azumi ist ein klassisches japanisches Actionspektakel, das wie so viele andere auf einem Manga basiert. Der erfahrene Zuschauer wird einige Manga-Klischees entdecken -- wie z.B. den androgynen Superkiller, der sich als zu besiegender Hauptfeind präsentiert. Der Werbetext auf der DVD-Hülle verspricht einen rekordverdächtigen Bodycount. Dies ist ein Versprechen, das der Film hält. Die Altersfreigabe ist absolut angebracht.
Insgesamt bietet Azumi ein ansehnliches Popcornkino, über das man nicht allzu tief nachdenken sollte.
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