Hitflip
Auf einer kleinen Insel im Südpazifik treibt ein mutiertes Spinnenmonster sein Unwesen. Eine Gruppe von Forschern, Abenteurern und Soldaten kämpft mit aller Macht gegen das Ungeheuer und ums eigene Überleben.
Der gute alte Monsterfilm erlebt momentan ein kleines Revival: Während die Spinnen in Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster auch auf der Kinoleinwand wieder aktiv sind, handelt es sich bei Jack Sholders Arachnid allerdings um eine reine Videopremiere. Von der Story kann und sollte der erfahrene Horrorfilm-Fan natürlich nicht zu viel erwarten, die Charaktere sind mehr oder weniger schablonenhaft und der Handlungsverlauf ist bis zum Finale in jeder Minute vorhersehbar. Aber immerhin sind die Spezialeffekte im Großen und Ganzen sehr ansehnlich und sorgen für wohliges Gruseln. Fans des B-Genres können sich also auf 90 Minuten solide Horrorunterhaltung einstellen und sich hinterher schon einmal auf die nächste mutierte Spezies freuen. Interessant sind die Macher des Films: Regisseur Sholder gelang in den 80ern mit The Hidden - Das unsagbar Böse ein echter Klassiker und Produzent Brian Yuzna ist unter Kennern längst eine lebende Legende.
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Inhaltsangabe 1:
Auf einem geheimen Testflug im Südpazifik verschwindet der US-Navypilot John Lightfoot spurlos von den Radarschirmen. Das Notsignal des Wracks führt das Rettungsteam zu einer entlegenen Insel. Niemand im Team ahnt, dass der Jet mit einem außerirdischen Raumschiff kollidiert ist, das eine todbringende Lebensform auf die Insel brachte. Schnell mehren sich die Eingeborenenberichte über ein fürchterliches Spinnenwesen in den Tiefen des Dschungels. Auf dem Weg durch den Dschungel muss die Rettungsmannschaft bald um das eigene Überleben kämpfen: Einer nach dem anderen fällt dem unerbittlichen Blutdurst des Arachniden zum Opfer...
Doch sie müssen es und seine Brut unschädlich machen, wenn die Welt überleben soll.
Inhaltsangabe 2:
Die Pilotin Lauren Mercer fliegt eine Expeditionsgesellschaft auf eine kleine Insel. Die Wissenschaftler wollen dort ein unbekanntes, giftiges Insekt aufspüren, an dessen Biss einer ihrer Patienten gestorben ist. Lauren hofft zugleich, während der Reise eine Spur ihres verschollenen Bruders zu finden, der als Marineflieger über dem Ozean vermisst wird. Kurz vor der Landung setzt einer der Flugzeugmotoren aus. Der Pilotin gelingt eine Notlandung, bei der niemand verletzt, die Maschine jedoch demoliert wird. Nun sind die Wissenschaftler auf der Insel gefangen. Schon bald sehen sie sich den Angriffen riesiger, mutierter Insekten und Spinnen ausgesetzt - gefräßige Ungeheuer, die nichts Irdisches mehr an sich haben. Haben Aliens ihre Hand im Spiel?
Regisseur Jack Shoulder hatte nicht allzuviel Geld und nicht allzuviel neue Ideen. Aber aus bekannten Motiven der großen Vorbilder strickte er einen durchaus ansehnlichen Horror-Thriller. Nicht gerade spektakulär, aber wirkungsvoll lässt er die Geschöpfe der FX-Abteilung auf die kleine Gruppe los. Säure-spritzende Riesenspinnen, pfeilschnelle Monster-Skorpione und körperfressende Käferlarven dezimieren die Wissenschaftler nach bewährtem Rezept. Nichts Neues auf der Horror-Insel - aber für einen angenehmen Grusel-Abend vor dem Fernseher taugt "Arachnid" allemal. Wenn man sich auch nicht fragen sollte, was um alles in der Welt die Aliens im Film verloren haben.
DVD: Bildformat 16:9; Tonformat HiFi Stereo, Dolby Digital 2.0; Sprache Deutsch.