Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Der junge Arzt Jo (Barnaby Metschurat) ist fest entschlossen, Mitglied im Team des renommierten Professors Müller - LaRousse (Herbert Knaup) zu werden, der in einem Krankenhaus in Berlin ein spektakuläres Forschungsprojekt leitet. Jos jüngerer Bruder leidet an Muskelschwund und konnte bislang nicht auf ärztliche Hilfe hoffen. Gemeinsam mit den ambitionierten Junärzten Viktoria (Heike Makatsch), Gregor (Wotan Wilke Möhring) und Hagen (Roman Knizka) stürzt sich Jo in die Arbeit - die Entwicklung künstlicher Muskelstränge. Die Überwachung durch medizinische Kontrollgremien wird durch Selbstversuche umgangen. Zu spät erkennt Jo, dass die Machenschaften des fanatsichen Professors als Mitglied der Geheimloge der Antihippokraten bereits mehr als ein Opfer forderten.
Inhaltsangabe 2:
Weil sein Vater und der Bruder an einer unheilbaren Krankheit litten, ist Jo Arzt geworden. Als Neurochirurg hofft er, den Menschen helfen zu können. Sein Praktikum an einer Berliner Großklinik ist aufreibend, bis sich plötzlich ein ehrgeiziger Professor für ihn interessiert. Dieser steht einer Loge der Antihippokraten vor und führt in der Klinik nicht genehmigte Forschungen mit künstlichem Muskelgewebe an einigen Jungärzten durch, die ihn abgöttisch verehren und sich das Gewebe zusammen mit einem Mikrochip implantieren lassen. Trotz unerwünschter Nebenwirkungen der Experimente ist auch Jo bereit, in die Loge einzutreten und sich als Versuchsobjekt zur Verfügung zu stellen. Er hofft, diese Forschungen könnten seinen Bruder heilen. Fast zu spät erkennt er mit Hilfe einer philippinischen Hilfsschwester, dass der gewissenlose Professor nur seine eigene Karriere im Sinn hat und auch vor Mord nicht zurückschreckt.
Das wieder von Stefan Ruzowitzky handwerklich sauber inszenierte Sequel versucht an den ersten Teil anzuknüpfen, erzählt trotz zahlreicher Bezüge aber eine vollkommen eigenständige Geschichte, in der nicht mehr eine Frau, sondern ein Mann die Hauptrolle spielt - Franka Potente ist hier nur noch in einem Gastauftritt als Polizeibeamtin zu sehen. Obwohl der Horrorfilm aus dem Arztmilieu spannend bis zum Schluss bleibt und wichtige Fragen nach den Grenzen der Medizin, des technisch Machbaren und der Verantwortung der Mediziner aufgegriffen werden, bleibt die Atmosphäre etwas unterkühlt und die ganze Handlung wirkt arg konstruiert, selbst wenn die im Film gezeigten Forschungen längst keine Zukunftsmusik mehr sind. Die Sterilität liegt aber nicht an den Schauspielern, die allesamt ihr Bestes geben, sondern an der zu eindimensionalen Anlage der meisten Figuren, die wie ferngesteuert wirken.
DVD-Bildformat: 1:1,77/16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch
Untertitel: Deutsch/Englisch/Türkisch
DVD-Extras: Filmografien, Bildergalerie, Trailer