Hitflip
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Inhaltsangabe 1:
Während des Krieges rettete eine Frau aus einem kleinen ukrainischen Dorf das Leben von Jonathans Großvater. Um nach dieser und seinen Ahnen zu suchen, begibt sich der jüdischstämmige Amerikaner auf den Weg in die Ukraine. Auf seiner Reise durch das fremde Land begleiten ihn der straßenschlaue Alex und dessen grantiger Großvater.
Inhaltsangabe 2:
Ein Schriftsteller auf Spurensuche seiner jüdischen Familie in der Ukraine.
Jonathan Safran Foer ist ein leicht verschrobener Kauz, er sammelt alle möglichen und unmöglichen Dinge und hebt sie, in kleine Plastiktüten verpackt, an seiner Zimmerwand auf. Ein Foto und ein Bernsteinanhänger, die ihm seine Großmutter von seinem verstorbenen Großvater aushändigt, führen ihn dazu, der Herkunft des Geschenkes und damit der seiner jüdischen Familie auf den Grund zu gehen. Im Rahmen dieser Reise in die persönliche Vergangenheit trifft er auf Alex und dessen Großvater, zwei Ukrainer aus Odessa, die ihn als oberflächlich antisemitische Fremdenführer zu seiner Familie zurückbringen sollen. Diese Reise führt alle Beteiligten zu den Wurzeln ihrer Geschichte zurück, die sie die eigene Vergangenheit, aber auch ihr zukünftiges Leben mit anderen Augen sehen lässt.
Das emotionale Roadmovie „Alles ist erleuchtet“ lässt zwei vollkommen unterschiedliche Welten aufeinander treffen, den verschrobenen Amerikaner Jonathan und den hippen Ukrainer Alex. Auf Grund kultureller und sprachlicher Barrieren kommt es zu manchmal platt Effekt haschenden, manchmal raffiniert hintergründigen Verwicklungen und Missverständnissen zwischen den drei Vertretern dieser trotz aller voranschreitenden kulturellen Globalisierung sich gegenseitig unbekannten Völkern.
Die drei Hauptdarsteller überzeugen durch ihr je nach Rolle zurückgenommenes oder extrovertiertes Spiel. (...) Mehr und mehr überlässt der Film den Zuschauer leisen Zwischentönen, lässt offene Fragen im Raum stehen und die emotionalen Entwicklungen der Darsteller unausgesprochen und in den Köpfen des Betrachters nachvollziehen. (...)
Als Debütfilm wie als Literaturverfilmung wirkt der Film überzeugend und hat auch visuelle Kraft