Hitflip
Hier einloggen, um die Hitflip-Inhaltsangabe zu ergänzen.
Inhaltsangaben von anderen Seiten
Inhaltsangabe 1:
Sieben Episoden - sieben Regisseure. Jeder von ihnen aus einem anderen Land, weltberühmt und erfolgreich.
Ihr gemeinsamer Blick richtet sich auf die "unsichtbaren" Kinder dieser Welt. Es sind die Kinder am Rande der Gesellschaft: Billy und Joao in Katia Lunds Episode aus Brasilien, deren Schätze leere Blechdosen und Kanister sind, woraus sie sich Spielzeug basteln. Da ist Circo aus Neapel, der in einer Betonwüste am Stadtrand lebt und sich mit Diebstählen und Überfällen durchschlägt. Oder die von Ridley und Jordan Scott erzählte Geschichte über den Kriegsfotografen Jonathan aus England, der sich in seine Kindheit zurückträumt. Emir Kusturica erzählt von Marjan aus Serbien, der von klein auf von seinem Vater gezwungen wird, zu stehlen. Dann sind da noch der in Schulen Bomben legende Kindersoldat Tanza aus Rwanda und Blanca aus Brooklyn - die Tochter drogensüchtiger Eltern, die sich mit HIV infiziert hat. Und schließlich zeigt John Woo Little Mao und Song Song aus China: ein Waisenkind und ein wohlbehütetes Mädchen, deren Freundschaft an ein kleines Wunder grenzt. Sieben Schicksale - alltäglich und anrührend zugleich.
Inhaltsangabe 2:
Sieben Regisseure richten ihre Blicke auf die Welt der Kinder
Der italienischen Produzentin Chiara Tilesi verdanken wir eines der schönsten und wichtigsten Filmprojekte der vergangenen Jahre: Ihr gelang es, sieben renommierte Regisseure aus aller Welt zu verpflichten, jeweils eine Episode für ein gemeinsames engagiertes Filmwerk zu schaffen, das den Kindern dieser Erde gewidmet ist.
Jeder Regisseur sollte die Episode in seiner Heimat ansiedeln und Schicksale von Kindern thematisieren, die der Weltöffentlichkeit bewusst gemacht werden müssen. Es geht um Kindersoldaten, um Aids-infizierte Kinder, um Slumkinder, um zur Arbeit wie auch zur Kriminalität missbrauchte Kinder, kurz: um Kinder, deren Schicksale parabelhaft für so viele Kinder der Erde in Not, Unterernährung und Armut stehen. Eindringlich und anrührend, facettenreich und auch poetisch wird hier die harte Realität lebendig und anschaulich.
Sind die thematischen Facetten auch noch so unterschiedlich, was auch auf die filmische Vita der sieben Regisseure genauso zutrifft, so fügen sich die Episoden doch zu einem harmonischen Ganzen. Allen gemeinsam ist die Sichtweise aus den Augen der Kinder, geradezu dokumentarisch-realistisch ihr Spiel unter einer eindrucksvoll sicheren Führung. Humorvolle Anklänge und Glücksmomente trotz der düsteren Lebensumstände finden sich in allen Erzählungen. Handwerkliche Perfektion, wie zum Beispiel variationsreiche Kameraführungen, gute Montagen und stimmige musikalische Begleitung sowie eine kunstvoll ausgeklügelte Dramaturgie, ist allen Episoden gemeinsam.
Das Filmprojekt verdient absolute Hochachtung, war die FBW-Jury sich einstimmig einig. Es sollte auch an und für Schulen zum Einsatz kommen.