Hitflip
Alexander der Große wird schon als Kind zum Krieger erzogen - und von Aristoteles geistig geschult. Alexander will weit hinaus: Er will ein Weltreich erobern, der größte Feldherr aller Zeiten werden, ähnlich den Figuren der Göttersagen wie Achilles oder Prometheus, die er als Vorbilder nimmt. So besiegt er, kaum König geworden, die Perser, von Babylon zieht er mit seinem Heer weiter nach Indien. Erst hier im Dschungel nimmt sein Traum von der Weltherrschaft ein Ende...
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Inhaltsangabe 1:
Nachdem sein Vater, der mächtige König Philipp II., ermordet wird, besteigt der junge Alexander den Thron Makedoniens. Als neuer König und Herr über Griechenland beschließt er, in die Welt hinauszuziehen, Rache zu nehmen an den Persern und Kleinasien von ihnen zu befreien. Es beginnt ein Feldzug, wie ihn die Welt noch nie gesehen hatte. Nach zahlreichen blutigen Schlachten, der Befreiung Kleinasiens und dem Einzug in Ägypten hat Alexander schließlich sein großes Ziel erreicht: Er ist König von Asien. Doch das ist ihm nicht genug. Trotz des wachsenden Unmuts seiner Männer will der unersättliche Kriegsherr auch noch Indien erobern. Im gnadenlosen Dschungelkampf erleiden seine Truppen enorme Verluste...
Inhaltsangabe 2:
Vierzig Jahre nach dem Tod des makedonischen Königs und Feldherrn Alexanders des Großen kommentiert sein Ex-Kampfgefährte Ptolemäus das Leben und die Feldzüge des außergewöhnlichen Mannes. In seiner Kindheit und Jugend muss sich Alexander aus doppelter Übermacht befreien: vom Vater König Philipp, einem einäugigen Kraftprotz, und von Mutter Olympia, einer schönen paranoiden Schlangenbeschwörerin, die aus ihm einen Ödipus macht. Erziehung durch Gelehrte und die Gesellschaft der Soldaten machen aus Alexander einen bisexuell veranlagten Mann mit stärker homosexuell ausgeprägten Zügen. Auf siebenjährigen Feldzügen, die ihn bis nach Asien führen, erobert Alexander neunzig Prozent der im vierten Jahrhundert vor Christus bekannten Welt. Er schlägt den Perserkönig Dareios bei Gaugamela, wird in indischen Wäldern, als er auf Pferden gegen Kampfelefanten antritt, verwundet und stirbt mit 32 Jahren in Babylon.
Nach Robert Rossens "Alexander der Große" (1956, mit Richard Burton) die zweite Filmbiografie Alexanders des Großen. Regisseur Oliver Stone und seine Autoren deuten Alexander mit dem Blick der Psychoanalyse und im Wechselbezug des Politischen mit dem Privaten. Das macht ihn auf einer Ebene erklärbar, lässt aber den Mythos, der Alexander umgibt, außen vor. Warum er der größte Feldherr aller Zeiten wurde, der heute als Visionär gehandelt wird, der multinationale Einigungen vorweg nahm, entzieht sich der Deutung. Episch angelegt, mit den Schlachten von Gaugamela und in Indien als schauprächtigen Herzstücken, ist Stones Film visuell ein Genuss, zitiert von "Intolerance" (Babylon) bis "Citizen Kane" (Alexanders Tod) Meisterwerke der Filmkunst. Sie werden durch die überflüssige Rahmen- und Zwischenhandlung um ihre Wirkung gebracht, weil der Erzähler in seiner Eindeutigkeit Alexanders faszinierende Wechselseitigkeit zerstört. Gut gespielt bis in die Nebenrollen. Colin Farrell als Alexander hat starke Momente: in der Truppenansprache, in der Hochzeitsnacht mit Rosario Dawson und als Visionär, der ans Weltende will; einer, der vor seinem eigenen mächtigen Schatten flieht.
DVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1; dts
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
DVD-Extras: Trailer, Audiokommentar, Interviews, Making of, Behind the Scenes, Featurette
Premium Edition, 2 DVDsDVD-Bildformat: 1:2,35; 16:9
Ton: Dolby Surround, Dolby Digital 5.1; dts
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
DVD-Extras: Audiokommentar, Featurette, Interviews, Trailer, Film-Clips, Making of, Behind th Scenes, TV-Spots, Booklet inkl. Zeit- und Landkarte