Hitflip
wo für viele der sogenannten Kritiker der Film nicht mehr begreiflich wird, fängt er für mich erst an, richtig phantastisch zu werden.
Zugegeben, es braucht schon eine Menge Offenheit gegenüber gewagten Theorien. Dieser moderne Pinocchio entspricht aber dem in unserer Gesellschaft schon lange nicht mehr selbstverständlichen Wunsch nach mehr Wärme und Liebe - eine Metapher eben.
Erst recht, wenn man selber solch kleine Menschen gerade großzieht, weiß man die Sehnsucht nach Liebe und Geliebtwerden umso mehr zu schätzen. Das zeigt dieser Film in einer abgeklärten Weise, gerade auch zum Schluß, der zudem für viele Interpretationen frei bleibt wie z.B. wie es weitergeht mit dem kleinen David oder der angebrachten Frage, wie kann man einen Menschen für einen Tag ins Leben zurückholen, ohne dass sein Bewußtsein das hinterfrägt?
Das für die Geschichtserzählung und das Ende des Films außerirdische Wesen herangezogen werden, ist eigentlich logisch, denn wer sonst sollte diesen Part übernehmen? Gott?
Ich habe schon wesentlich kitschigere Filme gesehen, auch vom selben Regisseur, es sei nur an die Schmonzette "ET" erinnert.
Wer keine Phantasie hat, der sollte die Finger von solchen Filmen lassen.
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Inhaltsangabe 1:
In einer nicht allzu fernen Zukunft entsteht in einem Forschungslabor der erste intelligente Roboter mit menschlichen Gefühlen in der Gestalt des elfjährigen David. Aber seine "Adoptiveltern" sind mit dem künstlichen Ersatzkind überfordert und setzen ihn aus. Auf sich allein gestellt versucht David, seine Herkunft und das Geheimnis seiner Existenz zu ergründen. Damit beginnt eine unglaubliche Odyssee voller Abenteuer, Gefahren und geheimnisvoller Begegnungen...