Hitflip
Gewiss hat es keine überragende Handlung; in diesem Punkt kann es nicht mit so detaillierten Schmökern wie „Der Herr der Ringe“, „Eragon“ oder „Das Erbe der Runen“ mithalten. Aber vielleicht ist es gerade das, was mir so besonders gut daran gefällt. Es ist einfach geschrieben, ohne viele überflüssige Worte, und trotzdem unglaublich einfühlsam. Jede einzelne Seite regt zum Nachdenken an, und es liegen viele kleine Weisheiten darin verborgen, die sich einem erst nach und nach offenbaren, wenn man das Buch schon mehrmals gelesen hat – so wie ich. Immer wieder blicke ich enttäuscht auf die recht karge Seitenanzahl von knapp 200 Seiten und wünsche mir manchmal, dass es weitergehen würde. Aber nur manchmal. Denn es ist eben diese schlichte Art, die „Sternenpferde“ ausmacht. Keine prunkvollen Details. Keine langen Sätze. Kein glückliches Happy-End. Dafür hat der Autor ein Talent, um das ihn viele andere Schriftsteller beneiden könnten: Er schafft es, mit wenigen Worten und einfacher Sprache eine fesselnde, aber auch nachdenkliche Stimmung und die Gefühle direkt rüberzubringen, sodass man mit den Charakteren wirklich mitfühlt…
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