Hitflip
Klappentext:
Hexenjagd im Harz
Kirchrode im Harz im Jahre 1547 - Die Kräuterhändlerin Freyja steht unter einem schrecklichen Verdacht. Sie ist der Hexerei angeklagt. Dem zudem schwer kranken Mädchen kann nur einer helfen: der Alchemist Lapidius, der sie bei sich aufnimmt, um eine neue Heilmethode an ihr auszuprobieren. Er hat nicht viel Zeit, die Unschuld seines Schützlings zu beweisen …
Meine Meinung:
Eine nette historische Detektivgeschichte. Von den Stadtoberen vollkommen allein gelassen, geht der Alchemist Lapidus den Vorkommnissen in Kirchrode auf den Grund, um die der Hexerei angeklagte Freya zu entlasten. Gleichzeitig versucht er der schwer angeschlagenen Gesundheit der jungen Frau Herr zu werden. Heute würden natürlich jeder die Hände über den Kopf zusammenschlagen angesichts der Quecksilbereinreibungen gegen die Syphillis, aber damals war man sicherlich davon überzeugt hiermit das Bestmögliche zu erreichen. Die Schlußfolgerungen die Lapidus im Bezug auf die Anschuldigungen gegen Freya zieht, in dem er alles das im Zusammenhang damit stehen könnte näher unter die Lupe nimmt, sind gut rübergebracht und lassen einen regelrecht miträtseln, wer denn die wirklichen Schuldigen sein könnten.
Ach ja, und zukünftige Leser sollten sich schonmal ein Wort gut merken, an dem ich Anfangs fast verzweifelt bin: Putterpomme - Dies drückt die Magd des Hauses Lapidus jedesmal in die Hand, wenn dieser zur Essenszeit das Haus verläßt und sie mit dem bereits vorbereiteten Essen sitzenlässt. Auch Google brachte da nicht wirklich was effektives, aber nach dem ich mich da mit jemandem drüber ausgetauscht hatte, kamen wir gemeinsam auf die wahrscheinlichste Lösung: Eine Putterpomme ist ein belegtes Brot (heute im Sächsischen immer noch: Butterpemme). Kurioserweise kam ich dann kurz nachdem der Begriff vermutlich gefunden war, auch endlich im Buch an eine Passage, die es deutlich machte, dass es tatsächlich ein Butterbrot ist ;)
Inhaltsangabe bearbeiten
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